Wie alles begann...

Jugendliche aus dem Freizeitzentrum Falkenstein/Vogtl. erarbeiteten ein Drehbuch, und zahlreiche Videosequenzen wurden aufgenommen, um das Projekt "Initiative falkart" umfassend zu dokumentieren und Zeitzeugen sowohl visuell als auch auditiv festzuhalten.


Die Initiative "falkart"

Im September 2013 wurde das Vorhaben „Initiative falkart“ unter Nutzung von Fördermitteln der SAB im Rahmen des Demografieprogramms initiiert.

Vor der politischen Wende 1989 bot die florierende Textilindustrie unserer Region zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern Arbeitsmöglichkeiten. Bedauerlicherweise gerieten viele dieser Kunstschaffenden sowie ihre Werke zunehmend in Vergessenheit. Die ehemals prosperierende Textilbranche hinterließ erhebliche Industriebrachen, von denen sich einige mittlerweile wieder durch natürliche Prozesse zurückentwickelt haben. Vom bedeutendsten lokalen Unternehmen, den Falkensteiner Gardinenfabriken (FALGARD), existieren heute kaum noch Relikte. Aus FALGARD entwickelte sich jedoch das Projekt „falkart“, auf das wir mit großem Stolz verweisen.

In Kooperation mit dem Freizeitzentrum, dem Museumsverein sowie einer engagierten Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, Kunstfördernden und Künstlerinnen und Künstlern konnten diverse Künstlernachlässe gesichert und vor dem Verfall bewahrt werden. Seitdem wurden zahlreiche künstlerische Initiativen und Projekte in Bildungseinrichtungen, Ateliers und im Freizeitzentrum realisiert. Dabei erfolgte die Erstellung von Künstlerbiografien in Schulen und die Durchführung von Zeitzeugenbefragungen.

Im Zuge einer ersten Projektphase wurden im Rathaus der Stadt Falkenstein ein Lagerraum eingerichtet, Regalsysteme für die Aufbewahrung der Nachlässe installiert sowie Ausstellungsmaterialien und diese Webseite entwickelt, auf der der umfangreichste Teil der Werke verstorbener wie aktiver Falkensteiner Künstlerinnen und Künstler präsentiert wird.

Alle Kunstwerke wurden fotografisch dokumentiert und archiviert.

Die Gründung des Kunstförderverein falkart e.V. erfolgte am 19.06.2017

Der KUNSTFÖRDERVEREIN FALKART e.V.

ein kulturelles Projekt mit besonderer Bedeutung

Ausgangspunkt bildete die Sicherung der Künstlernachlässe der Stadt Falkenstein, deren Verfall akut drohte. Im Zuge dieser Maßnahmen wurde festgestellt, dass die Kunst einer gesamten Epoche und Region zunehmend in Vergessenheit geraten ist. Vom ehemals größten Unternehmen Falkensteins, den Falkensteiner Gardinenfabriken (FALGARD), ist heute nichts mehr erhalten. Aus diesem Betrieb entwickelte sich jedoch der Kunstförderverein falkart e.V., welcher sich der Förderung lokaler Kunst widmet.

Historisch bedeutende Persönlichkeiten, die eng mit der ehemaligen Textilindustrie verknüpft sind, traten wieder in das öffentliche Bewusstsein. Zu den maßgeblichen Künstlern unserer Stadt Falkenstein zählen Professor Gottfried Schüler, Max Eismann und Otto Müller-Eibenstock.

Der umfangreiche Bestand an Kunstwerken aus diesen Nachlässen muss bewahrt, restauriert und gesichert werden. Diese Exponate sollen in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert und durch eine Artothek einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Der Verein verfolgt das Ziel, das Schaffen regionaler Künstlerinnen und Künstler zu erhalten und ihr Andenken lebendig zu halten. Zu diesem Zweck werden regelmäßig Ausstellungen organisiert.

Die Hauptzielgruppe sind insbesondere junge Künstlerinnen und Künstler aus dem Vogtland. Ihnen bietet der Verein eine Plattform, um ihre Werke kostenfrei in der Online-Galerie zu präsentieren. Dabei ist die Darstellung verschiedener Kunstformen wie Malerei, Grafik, Plastik oder Fotografie ausdrücklich erwünscht.

Der Entwicklungsprozess selbst wird als zentrales Anliegen verstanden. Viele Menschen aus der Region möchten diesen Weg gemeinsam mit uns beschreiten. Auch Sie laden wir ein, ein Stück dieses Weges mitzugehen.

Heute hat sich aus dieser ursprünglich bescheidenen Initiative falkart der Kunstförderverein falkart e.V. mit über 40 Mitgliedern entwickelt. 


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Alle Fotos: falkart