Der Kunstförderverein falkart e.V. erhielt 2020 den Bürgerpreis der Stadt Falkenstein.
Das erfüllt uns mit Stolz und macht Mut unsere Arbeit fortzusetzen. Zeigt es uns doch immer wieder, welch hohen Stellenwert die Kunst und Kultur in unserer Region besitzt. Bleiben Sie uns treu und unterstützen Sie uns auch weiterhin durch Ihre Spenden, Teilnahme an unseren Ausstellungen und Aktionen oder Ihre Mitgliedschaft in unserem Verein.
Nur gemeinsam können wir zwar nicht die Welt aber unsere Vogtländische Heimat ein kleines Stückchen verändern und dadurch noch lebenswerter machen.
Die Kunst im Vogtland ist nicht still - wir werden weiterhin laut sein! Versprochen!

Sehr geehrter Herr Vereinsvorsitzender Döhling,

sehr geehrte Damen und Herren Vereinsmitglieder,

ohne Bürgerinnen und Bürger, die uneigennützig Engagement zeigen, würde ein wesentlicher Bestandteil für die Lebendigkeit der Gesellschaft in unserer Stadt und deren Ortsteilen verloren gehen. Zu diesen besonderen Menschen unter uns gehören zweifellos auch die Mitglieder des Kunstfördervereins „falkart e.V.".

Am 19.6.2017 gegründet, ist es den Akteuren im Verein seither Herzensangelegenheit Kunst und Kultur in Ihrer Heimat zu fördern, Künstlernachlässe für nachfolgende Generationen zu erhalten, aber auch Kunst für alle Generationen erlebbar zu machen.

Dies ist im Laufe der vergangenen Jahre auf hervorragende Weise gelungen. Namen wie Gottfried Schüler, Otto-Müller-Eibenstock, Walter Thomas, Johannes Wagner, Walter Dietrich, Siegfried Henze und viele andere mehr sind in dieser Zeit wieder in das Gedächtnis der Region und vor allem der Stadt Falkenstein zurückgekehrt.

Mit großen Aufwand wurden Bilder und Werke vor den Verfall und dem Vergessen bewahrt. Es sind Zeitzeugnisse von Künstlerinnen und Künstlern, die untrennbar mit der einst blühenden Textilindustrie in Falkenstein entstanden sind.

Die daraus aufgebaute Artothek bietet seitdem jedermann die Möglichkeit, diese Kunstwerke auszuleihen, bietet dadurch die Möglichkeit den Menschen Kunst näherzubringen und sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Damit hat der Kunstförderverein „falkart e.V." einen beachtlichen Teil zur Identitätsfindung unserer Region beigetragen.

Äußerst bemerkenswert ist das bisher und in dieser Kürze aufgebaute Netzwerk mit den verschiedensten Kunst- und Kulturschaffenden und das auch über unsere Heimatstadt und Region hinaus. Diese Verbindungen bereichern selbstverständlich auch die Bekanntheit der Stadt Falkenstein auf positive Weise. Es ist enorm was seit 2017, neben verschiedensten Ausstellungsformaten und Veranstaltungen, erreicht wurde.

Ohne Kunst und Kultur wird es still", dieser Satz hat sich 2020 bei uns besonders eingeprägt, das mussten wir alle leidvoll erfahren. Ich bin überzeugt, dass es ohne den Kunstförderverein „falkart e.V." und seine überaus engagierten Mitglieder in Falkenstein ebenfalls viel stiller wäre. Kunst und Kultur aufrecht zu erhalten und fortzusetzen ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr.

Mit Ihrem Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein sind Sie alle gemeinsam ein Vorbild für viele Falkensteinerinnen und Falkensteiner. Danke dass Sie „laut" sind.

Dies alles ist für die Stadt Falkenstein Anlass genug den Kunst Förderverein „falkart e.V." mit den Bürgerpreis 2020 der Stiftung der Sparkasse Vogtland auszuzeichnen.

Mit diesem Preis werden engagierte Bürger und Vereine ausgezeichnet, die den Zusammenhalt in unserer Region stärken.

Ich darf Ihnen dazu ganz persönlich, aber auch im Namen des Stadtrates der Stadt Falkenstein, auf das allerherzlichste gratulieren und wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Ihr Marco Siegemund

Bürgermeister

Falkenstein/Vogtl., den 17.12.2020

 


Kunstausstellung zum Jubiläumsjahr 2020 - 250 Jahre Beethoven -

vom 16.10.2020 - 28.05.2021


 

Zur Vernissage sollte erstmals die 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven (eigens für Saxophone umgeschrieben) von den Saxophonspieler*innen der Musikschule Rodewisch „SaxHoch4" uraufgeführt werden. Die derzeitigen Corona-Bestimmungen ließen dies leider nicht zu. Der Kunstförderverein falkart e.V. ist stolz diese einzigartige Musikaufführung hier präsentieren zu können und dankt Herrn Peter Wappler für die hervorragende Zusammenarbeit und Videoaufnahme.

 

 Falkenstein, den 02.10.20

Der Kunstförderverein falkart e.V. möchte 2020 das Jubiläumsjahr - 250 Jahre Beethoven - mit eine Kunstausstellung zum Thema "DER KLANG DER FARBEN“ feiern und hat Künstler, die ihren Wohnsitz im Vogtland haben, dazu eingeladen.

"DER KLANG DER FARBEN“ wer denkt da nicht an Kandinsky? Seine poetisch anmutenden Werke sind Kompositionen, ein Begriff, der der Musik näher als der bildnerischen Kunst steht. Die Frage wie Farbe klingt, hat allerdings nicht allein nur Kandinsky beschäftigt. Begriffe wie Farbklang, Tonfarbe oder Farbton verdeutlichen, welche Rolle das Hören für Farben oder die Farbe für das Hören spielt. Es ist kein Zufall, dass die sieben Farben des Regenbogens ihre Entsprechung in sieben Tönen der Tonleiter finden.

Aristoteles führte musikalische Konsonanten auf Zahlenzusammenhänge zurück, die auch die Basis für seine Zahlenzusammenstellungen bildeten, Vitruv ein römischer Architekt, Ingenieur und Architekturtheoretiker (1. Jahrhundert v. Chr.) empfahl Architekturen nach eben diesen Zahlenverhältnissen, also letztlich auf musikalischer Basis, zu planen. Vor Erfindung der klassischen Notenschrift wurde im 11. bis 13. Jahrhundert die diastematische Notenschrift mit farbigen Linien und Darstellung der Tonhöhen in rot, gelb und grün dargestellt und in der Renaissance griffen Leonardo da Vinci und Cardano die Lehren des Aristoteles auf. Sir Isaac Newton (1643 - 1727) ließ Sonnenlicht durch ein Prisma in einen dunklen Raum fallen, projizierte das entstandene Farblichtspektrum auf eine ebene Fläche und vermaß mit einem Maßstab die Größen der Farbbereiche, die er sodann den sieben Tönen der Tonleiter zuordnete und der russische Komponist Alexaner Skriabin (1871 - 1915) ließ mittels eines Farblichtklaviers erzeugte Farben zur Musik auf einer Leinwand erscheinen.

Viele dieser Beispiele ließen sich aufzählen. Musik und Bildende Kunst sind eng und untrennbar miteinander verbunden.

Ludwig van Beethoven gilt als der meistgespielte klassische Komponist – und er war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat, der die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft in Frage stellte. Weltweit inspiriert er uns bis heute. Zu seinem 250. Geburtstag möchte der Kunstförderverein falkart e.V. KünstlerInnen und Kunstinteressierte mobilisieren und neue bildkünstlerische Ansätze und Perspektiven eröffnen.

Bewerbungsschluss war der: 31. Juli 2020

Anzahl: es durften max. 2 Arbeiten eingereicht werden

Techniken: Bildnerische Arbeiten (auf Leinwand oder Papier / alle Techniken einschl. Fotografien)

Jede Arbeit sollten eine maximale Größe von 80 x 100 cm haben

27 Künstler*innen konnten zur Ausstellung zugelassen werden.

Teilnehmende Künstler*innen (alphabetisch geordnet):

Annelie Hilbert, Beate Strauch, Bernd Seidel, Bianca Hallebach, Carina Leithold, Christiane Honegger, Christian-Frank Knobloch, Danny Otto, Erik Seidel,

Frank Zaumzeil, Gabriele Möckel, Gudrun Claußner, Gulnara Petzold, Hans Salomon-Schneider, Ivonne Rechenburg, Jacqueline Maschke, Linda Gronem, Lothar Stauch, Mario Schmidt, Michael Franke, Nadine Mühlbrant, Petra Lorenz, Reinhard Glatz, Simone Dette und Wolfgang Röh


SEHENSWERT !