Yvonne Schwartz "Die Erde in unseren Händen" Gestaltung Fassdaube / 2026
Die Erde in unseren Händen
Wie gehen wir mit der Welt um ?
Erde, Wasser, Luft
Es wuchsen Bäume dem Licht entgegen und Tiere hatten ihren Platz.
Die Flüsse kannten ihren Weg und der Mensch war lediglich ein Teil davon.
Doch irgendwann begann der Mensch zu vergessen das er nur ein Teil war.
Er wollte mehr, mehr als er brauchte.
Der Mensch nahm sich alles ohne an die Folgen zu denken.
Wälder werden gefällt, Wurzeln durchtrennt, Wasser vergiftet.
Man nennt dies Fortschritt.
Wichtig wurde Macht, Geld und Besitz.
Leider bzw. vergessen hat man die Bedeutung von Achtsamkeit, Mitgefühl und Dankbarkeit.
Der Riss der durch die Erde geht beginnt nicht im Boden,
er beginnt in unserem Herzen.
Wo Hass wächst, verwelkt Hoffnung
Wo Neid regiert, hat Liebe keinen Platz
Wo Krieg ist, ist kein Frieden.
Und doch gibt es den kleinen Funken Hoffnung
Die Erde liegt in unseren Händen. noch...
Unter jedem gefällten Baum schläft ein Samen.
Eine Wunde kann geheilt werden.
Wo Schatten ist, gibt es auch Licht.
Die Erde trägt uns und nicht umgekehrt.
Sie schenkt uns Wasser, Licht, Luft, Farben, Tierwelt und Natur
Was wir bewahren, wird wachsen.
Was zerstört wird, fehlt.
Noch können aus Wurzeln Hoffnung, Verantwortung und Zukunft wachsen.
Noch!
Sei achtsam.
Wir sitzen alle im selben Boot
Wie gehen wir miteinander um ?
Aus Fäden wurde einst ein Gewebe. Aus vielen einzelnen Strängen entstand etwas, das die Menschen verband.
So war es damals - und so ist es auch heute noch.
Wir leben nicht allein, nicht auf einer Insel und nicht in einer eigenen Welt - wir sitzen alle im selben Boot.
Manche mit Hoffnung, manche mit Sorgen.
Andere suchen Frieden und wieder andere verlieren ihn.
zwischen Vergangenheit und Zukunft spannt sich ein feines Netz.
Geknüpft aus Liebe, Vertrauen, Respekt, Achtsamkeit und Menschlichkeit.
Doch dieses Netrz ist verletzlich.
Wo Hass wächst, reißen Fäden. Wo Neid regiert, entstehen Löcher.
Wo Macht wichtiger wird als Mitgefühl, verliert das Miteinander seinen Halt.
Wir halten die Fäden in unseren Händen. Jeder Einzelne.
Wir entscheiden darüber ob uns Worte, Entscheidungen und Taten
trennen oder verbinden.
Der Baum erinnert daran, das alles wachsen kann.
Das Gute ebenso wie das Schlechte.
Die Vergangenheit erzählt ihre Geschichte.
Die Zukunft wartet auf unsere Antwort.
Das Boot trägt uns weiter. Nicht einen, nicht nur die anderen, nein,
es trägt uns alle.
Deshalb knote die Fäden die reißen
und webe die Fäden neu!
Yvonne Schwartz
am 11.12.1971 in Rodewisch geboren
arbeitet und lebt in Auerbach/V.
Werdegang
Schulausbildung 1978 - 1988
Lehre als Gebrauchswerber in
der Konsumgenossenschaft Auerbach 1988- 1990.
Einstieg im elterlichen Betrieb 1990
Meisterausbildung zum
Schilder- und Lichtreklameherstellermeister in Dresden
2001 bis 2015 als Werbetechniker und im Bereich Siebdruck tätig
Umschulung zu Fachkraft Altenpflege 2015
Staatsexamen 2018
Diakonie ambulante Pflege 2015- 2024
seit 2024 Diakonie Kirsche Haus Behindertenwohnpflege
Mitglied im Vogtländischen Kunstverein Göltzschtal e.V.
www.kunst-ist-bunt.de
www.schiefermalerei.de
Instagram: kunstistbunt.de