Johannes Wagner

Vita

Johannes Wagner
Johannes Wagner
  • 1914 geboren in Falkenstein als 6. Kind einer Arbeiterfamilie
  • 1980 nach plötzlicher Krankheit verstorben
  • bereits als Kind malerisches Talent
  • mit 14 Jahren (nach der 8. Klasse) verließ er Elternhaus und Schule
  • Lehre als Dekorateur/Gebrauchswerber beim jüdischen Kaufhauskonzern „Schocken“ in Chemnitz
  • aus finanziellen Gründen war an ein Studium nicht zu denken
  • Arbeitsdienst in Preußen/Wehrdienst in Meißen
  • 1939 Beginn 2. Weltkrieg – Einberufung in die Wehrmacht bis zur Gefangennahme durch die US-Armee (Kriegsgefangener in Polen, Frankreich und Russland)
  • während der Leidenszeit als Soldat und Gefangener im Krieg vervollständigte er als Autodidakt ununterbrochen sein künstlerisches Talent
  • 1940 Heirat (später 1 Tochter und 1 Sohn)
  • 1945 Rückkehr nach Falkenstein - freischaffender Künstler (verdient seinen Lebensunterhalt durch:
    • Schnitzen von Figuren,
    • Tellern,
    • Leuchtern,
    • Werbeplakate für Geschäfte,
    • Schaufensterdekorationen,
    • Plakate für Kinos,
    • Schriften auf Transparenten für den Staat und die sowjetische Kommandantur
  • 1952 Beitritt in den „Verband Bildender Künstler Deutschlands“
  • 50er Jahre - Reisen nach Westdeutschland, Österreich, Schweiz
  • nach dem Mauerbau - Reisen nach Ungarn, CSSR, Sowjetunion à unzählige Skizzen, später werden daraus Aquarelle und Ölbilder
  • 60/70er Jahre Aufträge für Betriebe und Behörden (großflächige Wandbilder, Fresken, Mosaiks, Metallarbeiten, z. B. Bahnhofshalle Falkenstein und Adorf, in Schulen wie Rothenkirchen, Auerbach und Bad Elster, in Kirchen und Ferienheimen, im Kulturhaus Beerheide, in der Sternwarte Rodewisch…
  • Beteiligungen an Kunstausstellungen in Falkenstein, Auerbach, Plauen, Chemnitz, Berlin
  • Lehrtätigkeiten: Malzirkel in Betrieben in den damaligen Kreisen Auerbach und Klingenthal und im Kulturbund
  • malte am liebsten draußen in Wald und Flur
  • liebte seine vogtländische Landschaft in all ihren verschiedenen Stimmungen
  • auch Städte, Dörfer, Gebäude zählten zu seinen liebsten Motiven…

Schaffen:

  • unzählige Bilder (heute in ganz Deutschland und in vielen anderen Ländern so auch in Amerika und Australien „verstreut“)
  • „Wagner–Fans“ (besitzen allein 20-40 Kunstwerke…)
  • viele Bilder wurden zu DDR-Zeiten im Oberlausitzer Kunstverlag reproduziert

Alle hier gezeigten Werke sind Leihgaben aus Privatbesitz und können nicht ausgeliehen werden.

Alle verfügbaren Werke des Künstlers finden Sie in der Artothek.