Aktuelles

Ein Meister der Künste: Verein Falkart ehrt Multitalent

Ein Meister der Künste: Verein Falkart ehrt Multitalent

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

Von Bernd Appel
erschienen am 20.10.2017

Falkenstein/Ellefeld. Der Ellefelder Heimathistoriker Horst Teichmann ist fest davon überzeugt: "Es gab wohl keine grafische Technik, die Bruno Paul nicht beherrscht hat. Er hat alles ausprobiert." Ob Lithografie, Radierung, Holzschnitt, Linolschnitt, ob Aquarell, Ölgemälde, Bleistift- oder Tuschezeichnung - der Falkensteiner Bruno Paul (1903 bis 1992) vollbrachte auf all diesen Feldern Meisterhaftes.

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1. Künstlerstammtisch des Kunstförderverein falkart e.V.

1. Künstlerstammtisch des Kunstförderverein falkart e.V.

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

Der Verein Falkart hatte am Samstag erstmals Künstler aus dem Vogtland zum Stammtisch eingeladen. Es wurde ein informativer Abend.

Von Thorald Meisel
erschienen am 17.10.2017

Eschenbach. Wegen der Steine sei sie überall zu Hause, sagt Bianca Hallebach. Wenn die gebürtige Adorferin irgendwohin unterwegs ist, schaut sie sich nach Möglichkeit erst einmal geologische Karten der betreffenden Region an. "Jeder Felsen hat seinen Charakter", sagt sie.

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Dichtender Chirurg auf Besuch in der alten Heimat

Dichtender Chirurg auf Besuch in der alten Heimat

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

Von Sylvia Dienel
erschienen am 14.10.2017

Falkenstein. Bitterböse ja, beleidigend nein. Diese feine Trennlinie zieht Klaus Koch beim Dichten. Eine Ahnung dessen, was der schreibende Mediziner aus Rostock in den vergangenen mehr als 40 Jahren zu Papier gebracht hat, bekamen vorgestern Gäste seines musikalischen Leseabends in der mehr als gut besuchten Falkensteiner Galerie Aal am Stil zu hören.

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falkart ist seit dem 19.06.2017 Kunstförderverein falkart e.V.

falkart ist seit dem 19.06.2017 Kunstförderverein falkart e.V.

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

von links: Rainer Döhling, Horst Eczko, Ehepaar Herold, Thomas Kerschon, Sabine Luderer, Siegfried Henze (Ehrenmitglied), Ehepaar Steierhofer, Ehepaar Iancu, Nadine Gerber und Ehepaar Blechschmidt

Die Kunst und Kultur aufrecht zu erhalten und fortzusetzen ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr, da dies eine große Herausforderung mit sich bringt. Mit Ihrem Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein sind Sie alle gemeinsam ein Vorbild für viele Falkensteinerinnen und Falkensteiner. Dafür meine größte Anerkennung und einen ganz besonderen Dank.
Ich wünsche dem neuen Verein und allen Mitgliedern alles Gute, viel Kraft, Erfolg und Gottes Segen. Sehr gerne wird die Stadt den Verein bestmöglich unterstützen. Marco Siegemund (Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Vogtl.)

 

Prof. Gotthard Schettler Ehrung 2017

Prof. Gotthard Schettler Ehrung 2017

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

Die Zweifeld-Sporthalle trägt seit Samstag den Namen des Mediziners Gotthard Schettler. Anlass ist dessen 100. Geburtstag.

Von Sylvia Dienel
erschienen am 22.05.2017

Falkenstein. Bislang war die Falkensteiner Zweifeld-Sporthalle namenlos. Jetzt trägt sie an ihrer Giebelseite den Schriftzug "Gotthard Schettler". Mit der Namensgebung als Teil einer Festveranstaltung am Samstag ehrte die Stadt ihren wohl größten Sohn: einen Internisten, der weltweit als Koryphäe auf dem Gebiet der Kardiologie und Arterioskleroseforschung gilt und Mitte April 100 Jahre alt geworden wäre.

Auch in der Halle fand eine Enthüllung statt. Dort hängt der Lebenslauf von Professor Schettler an der Wand. Gestaltet hat die Tafel Wolfgang Blechschmidt. Er saß am Samstag mit 60 Gästen und Gratulanten aus den Bereichen Kunst, Politik, Medizin und Kommunalverwaltung im Publikum. Blechschmidt gehört der Initiative Falkart an und damit zu jener Gruppe Künstler und Kunstinteressierte, die Gotthard Schettler wiederentdeckten. Falkart habe einen "wesentlichen Anteil", dass diese Würdigung überhaupt stattfinden könne, zollte Bürgermeister Marco Siegemund (CDU) den Ehrenamtlichen Respekt. Er sei "tief beeindruckt, was Professor Schettler in seiner Lebenszeit geleistet hat". Dieses Wissen müsse in der Stadt bewahrt werden. Der 1975 zum Falkensteiner Ehrenbürger ernannte und 1996 verstorbene Internist wirkte an mehreren westdeutschen Kliniken, verfasste weit über 600 Schriften und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Von der Initiative ergriff Rainer Döhling das Wort. "Falkart liegt es am Herzen, für die Kunst und Künstler in dieser Stadt und Region etwas zu tun", betonte er. Das passiere noch viel zu selten. Auf welche Weise Medizin und Kunst eine Einheit bilden, zeigt der von Falkart am Samstag präsentierte Kunstkatalog "Gotthard Schettler. 1917 - Hommage - 2017". 190 Seiten stark und in einer Auflage von 2500 Exemplaren gedruckt, zeichnet es Schettlers Leben und Wirken nach, porträtiert Künstler aus der Region und stellt ausgewählte Architektur vor. Bei der Umsetzung des 15.000 Euro teuren Projektes konnte Falkart auf finanzielle Unterstützung von Stiftungen, der Stadt und Privatpersonen bauen. Mit dem Verkaufserlös sollen neue Projekte finanziert werden.

Silke König hörte - oder besser las - 2016 erstmals von Gotthard Schettler. In einem Ärzteblatt-Artikel sei von ihm die Rede gewesen, erinnert sich die kommissarische Ärztliche Direktorin der BG-Klinik Falkenstein. "Ich finde es toll, dass die Sporthalle seinen Namen trägt. Wir werden auch versuchen, ihn bekannt zu machen", sagte sie, bevor ihr Rainer Döhling einen Stapel Bücher überreichte.

Der Kunstkatalog ist zum Preis von 17,90 Euro in allen vogtländischen "Freien Presse"-Shops und in Falkensteiner Geschäften erhältlich.

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Falkenstein Marco Siegemund zu Prof. Gotthard Schettler

am: von: Wolfgang Blechschmidt (Kommentare: 0)

Die Stadt Falkenstein hat in ihrer Geschichte zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, die sich vielfältigst für ihre Mitmenschen engagierten. Einer dieser in aller Welt, in seinem Beruf, ebenso wie als Mensch hochgeehrte und geachtete Person ist Prof. Gotthard Schettler.

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